Januar 13, 2009

Die Gruppe nevergoinghome veranstaltet nun zu dem Thema eine Podiumsdiskussion. An dieser Stelle sei darauf verwiesen.

Stauffenberg im deutschen Erinnerungsdiskurs
Vom “Vaterlandsverräter” zum Superhelden in Uniform

Podiumsdiskussion mit
Micha Brumlik (Erziehungswissenschaftler, Frankfurt a.M.)
Konstantin Sakkas (Freier Journalist und Autor, Berlin)
Sonja Schultz (Filmwissenschaftlerin, Berlin)
Wolfgang Wippermann (Historiker, Berlin)

am 15.01. um 20:00 Uhr
im Kinosaal der Humboldt-Universität Berlin, Unter den Linden 6.

Veranstaltet von nevergoinghome.

Am 20. Januar startet der Film “Operation Walküre – Das Stauffenberg Attentat” in den deutschen Kinos. Das gibt Anlass, die bisherige Rolle des Attentats für die gegenwärtigen Erinnerungspolitik zu diskutieren. Hierfür ist auch von Interesse, in welchen historischen Zusammenhängen das Attentat stand und wie die Ereignisse in früheren Verfilmungen verarbeitet worden sind. Seit dem Ende des 2. Weltkriegs hat sich das Gedenken an Stauffenberg gewandelt. Er wurde zunächst als Vaterlandsverräter betrachtet, gilt aber vielen mittlerweile als Held. Bekannt ist allerdings, dass es sich bei den Verschwörern vom 20. Juli 1944 um Gegner der Weimarer Republik handelte, die von den Verbrechen der Nationalsozialisten wussten und sich aktiv an der deutschen Kriegsführung beteiligten.
Eigenen sich die Attentäter als politisch-moralische Vorbilder für die Deutschen?

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